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Tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber ist von der Alno-Misere doppelt getroffen.
11.08.2017 17:47 Uhr

Christian Hartmannsgruber "Man sollte Alno nicht totreden"

„Eine Totengräberstimmung zu verbreiten, nützt keinem und ist gegenüber den Mitarbeitern der Alno AG höchst unfair“, so kommentiert Tielsa-Geschäftsführer Christian Hartmannsgruber die zum Teil sehr negative Berichterstattung. Immerhin ist er selbst von den Lieferproblemen hautnah betroffen, wobei auch der Ablösungsprozess vom Konzern noch nicht ganz in trockenen Tüchern ist. Trotzdem ist er der Meinung: „Auch wenn die Situation für alle Partner derzeit schwierig oder sogar katastrophal ist, glaube ich, dass es eine reelle Chance für Alno gibt. Denn erstens macht es Sinn, bei dem Schuldenberg von vorn anzufangen und neu durchzustarten. Und zweitens freut sich kaum einer in der Branche wirklich über die Misere.“

Hartmannsgruber baut indes selbst auf Sicherheit und hat einen Plan B in der Tasche. Denn bereits seit Monaten arbeitet er intensiv an der Umsetzung, um bei mehr als einem Partner die Tielsa-Küchen produzieren zu lassen: „Ziel ist es, mittelfristig und möglichst noch in diesem Jahr an weiteren Standorten produzieren lassen, wodurch wir ein noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnittenes Sortiment anbieten werden.“ Nach langjähriger Partnerschaft appelliert er zugleich in Richtung der aktuellen Entscheider und Beteiligten: „Jetzt heißt es erst einmal: Abwarten und Alno eine Chance geben!“

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