Startseite > News > Miele: Um fast sechs Prozent zugelegt
Die Geschäftsleitung der Miele Gruppe (v. l.): Dr. Stefan Breit (Technik), Dr. Markus Miele (Geschäftsführender Gesellschafter), Olaf Bartsch (Finanzen und Hauptverwaltung), Dr. Reinhard Zinkann (Geschäftsführender Gesellschafter), Dr. Axel Kniehl (Marketing und Vertrieb).
10.08.2017 13:26 Uhr

Miele Um fast sechs Prozent zugelegt

Als „sehr zufriedenstellend“ bezeichnet die Miele- Geschäftsleitung die jetzt veröffentlichte Umsatzbilanz des Geschäftsjahres 2016/17. Immerhin wurde bis 30. Juni 5,9 Prozent mehr und damit 3,93 Mrd. Euro erwirtschaftet als im vorherigen Berichtszeitraum – trotz Preisdruck und schwierigen Märkten wie Russland, Türkei und (währungsbedingt) Großbritannien.

Überproportional haben Einbaugeräte und Staubsauger zugelegt. Insgesamt sollen bei Miele Qualität und Innovation weiterhin vor dem Preis stehen. Auch wenn in Einzelfällen Preispunkte neu besetzt werden und verstärkt Einstiegs- bzw. Aktionsgeräte mit attraktiver Leistung eine Rolle im Verkauf spielen.

In Deutschland hat Miele 1,18 Mrd. Euro Umsatz erzielt, was einem Plus von 6,8 Prozent entspricht. Hier sei die Marke mit rund 15 Prozent der unangefochtene Marktanteilsgewinner der letzten Jahre – und bei den großen Hausgeräten die Fachhandelsmarke Nummer eins.

Der Export blieb mit 70 Prozent vom Umsatz nahezu konstant. Positiv fielen USA, Australien, Kanada, Österreich und eine Reihe asiatischer Märkte auf. Auch in Großbritannien konnte Miele – in Landeswährung – sein Geschäft erheblich ausbauen, was allerdings durch die Brexit-bedingten Währungseffekte mehr als aufgezehrt worden ist. Auch Italien und Spanien hätten sich „eindrucksvoll zurückgemeldet“.

Die erfolgreichste Domäne sind die Miele-Geschirrspüler, die fast 40 Prozent mehr Absatz innerhalb von drei Jahren hervorbrachten. Neben dem ersten beutellosen Miele-Staubsauger „Blizzard CX1“ standen bei den Neuheiten der Waschtrockner „WT1“ sowie die grifflose Einbaugeräte-Serie „ArtLine“ im Vordergrund.

Ein wichtiges Innovationsthema ist für Miele zudem Smart Home, für den im Herbst 2016 ein eigener Geschäftsbereich definiert wurde. Zudem wurde die Miele Venture Capital GmbH neugegründet, um vielversprechende Start-ups rund um Themenfelder wie Smart Home oder Industrie 4.0 zu unterstützen. Zur LivingKitchen im Januar präsentierte das Unternehmen seine kulinarisch erweiterte Geräte-App Miele@mobile, die in exklusiver Kooperation mit dem Food-Portal „Kitchen Stories“ über 1.100 exklusive Rezepte sowie 200 inspirierende Zubereitungsvideos anbietet.

Entsprechend dem Bedarf zusätzlicher Kapazitäten erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter um sechs Prozent auf 19.465 Beschäftigte (Stichtag 30. Juni 2017). In Deutschland gab es einen Zuwachs um 562 Mitarbeiter (+5,4%). Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres am 1. September werden hierzulande etwa 500 junge Menschen einen von 30 kaufmännischen oder technischen Berufen bei Miele erlernen. Für den Nachwuchs der Belegschaft geht im März 2018 die erste Miele-Kita an den Start.

Änderungen in der Geschäftsleitung gab es, wie berichtet, Ende des Jahres 2016, indem Dr. Eduard Sailer nach 19 Jahren als Geschäftsführer Technik in den Ruhestand ging und die Staffel an Dr. Stefan Breit übergab.

Weiterführende Meldungen
Miele:
Ausbau der Medizintechnik pusht den Umsatz
Miele und der italienische Medizintechnik-Spezialist Steelco haben vereinbart, ihre Kräfte künftig zu bündeln, wobei in diesem Zuge der Gütersloher Gerätekonzern die Mehrheit der Anteile übernimmt. mehr...
Miele:
Mehr "Stoff" fürs Volumengeschäft
Mit der neuen „Active“-Einstiegsserie will Miele das Volumengeschäft bei Herden und Backöfen pushen. mehr...
Diesen Artikel...
Drucken drucken
moebel-talk.de kommentieren
Facebook bei Facebook teilen
Xing bei Xing teilen
bei Google empfehlen

Touchpoints - Küche zum Anfassen

Interaktiver Netzwerktag von der Redaktion der „möbel kultur“ und „der küchenprofi“

Social-Media

Facebook
Twitter
Youtube
Möbel Talk
Ein Unternehmen im Vincentz Network